Einleitung
Hier findet Ihr meinen Erfahrungsbericht �ber Linux.
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Der erste Kontakt mit Linux
Meinen ersten Kontakt mit Linux hatte ich 1999.
Allerdings nur via PuTTy und auch nur um die Mailaliase für meinen Arbeitgeber zu pflegen. Es war ein Suse Linux System, Version 6.2.
Ich hatte gefallen an Suse gefunden und habe dann als Beilage zu einer PC Zeitschrift die CD Suse 6.4 (müsste Anfang 2000 gewesen sein) installiert.
Das System sagte mir jedoch nicht zu so das ich wieder Suse von der Platte verbannt hatte.
2001 wagte ich einen erneuten Suse Versuch mit der Version 7.3. Es gefiel mir sehr gut, jedoch merkte ich schnell, das mein System nicht gerade performant unter Suse lief. Da ich noch gar keine Ahnung hatte aber dennoch unter Suse arbeiten wollte, kaufte ich mir die (recht teure) Version Suse 8.1 Pro.
Ebenfalls nicht glücklich damit, fragte ich einen Kollegen nach einer alternative mit den Schwerpunkt auf OpenGL.
Wir installierten also bei mir im Zuge eines Einbaus einer neuen NVidia Grafikkarte Gentoo Linux 1.2.
Das System war sehr schnell, jedoch dauerte die Installation Stunden und das was da gemacht wurde waren alles lauter Fragezeichen für mich. Eine Sache lief auch unter Gentoo nicht: Die OpenGL Beschleunigung meiner Karte.
Nachdem wir stundenlang erfolglos den Treiber kompiliert hatten, sämtliche X-Window Einstellungen vorgenommen haben, rief ich bei Leadtek an und schilderte mein Problem. Man verwies mich nach NVidia. Dort erfuhr ich dann, das der Linux Treiber noch keine Unterstützung für die damals recht neue Geforce Karte bietet.
Frustiert wie ich war habe ich dann Gentoo von der Platte verbannt.
2003 viel mein Augenmerk auf Debian GNU/Linux 3.0 (Woody).
Erstkontakt Debian
Nachdem ich mir vom FTP Server alle CD Images runtergeladen (dank DSL) und gebrannt hatte, wagte ich die erste Installation.
Der Installer war ein Textmode-Installer, was man als Suse Einsteiger nicht mehr gewohnt war. Die Vorteile des Debian Installers
lernte ich jedoch schnell schätzen. :-)
Man wurde als Einsteiger recht gut durch die Installation geleitet und nach Abschluss meiner ersten Installation erschien der Login-Screen von KDM.
Ich erfreut mich an einem (recht überfüllten) System, und nachdem ich meine Geforce auch voll integrieren konnte stand für mich fest:
Debian - thats it.
Zumal ich die netten Versionsnamen mag :-)
So langsam wuchs ich in Debian rein, und merkte dann schnell, das der stable Zweig zwar stabil, aber recht alt ist.
Ich wagte die Installation der damaligen Testing Version (Codename: Sarge).
Neuere Pakete waren von "Haus aus" direkt Verfügbar, und der "neue" Kernel 2.6 erfreute mein Herz, da nun meine USB Tastatur nicht mehr am PS/2 Port hängen musste.
Irgendwann wurde aus der Testing dann die 3.1r1 stable und diese erwarb ich käuflich.
Mittlerweile bin ich bei Debian GNU/Linux 5.0 (Codename: Lenny) angelangt und werde bei Debian bleiben.
Pro & Contra
Für Debian spricht die weite Verbreitung, der hohe Wert auf Sicherheitsupdates, "apt", Communities.
Wer jedoch die aktuellste Software nutzen will, sollte nicht die stable Version nutzen, es sei den, man
will selber alles selbst kompilieren.
Ein falscher Eintrag in der sources.list kann u.u. das ganze Debian System zerschiessen, falls man dort Sourcen aus stable, unstable, testing bunt mixt und einfach drauf los updatet, upgradet.
Für Produktivsysteme ist es ratsam, Debian 3.1 oder Debian 4.0 zu nutzen.
Für Teststaging Umgebungen und Workstations würde ich die aktuelle "Testing" nutzen ("Lenny").
Wer einfach mal drauf los spielen will, kann sich am unstable Zweig austoben ("Sid").
Fazit
Was mich an Debian bindet ist der einfache Umgang mit "apt", die weite Verbreitung im Serverbereich, Stabilität, große Community und eben halt die "niedliche" Namensgebung der Einzelnen Versionen.
Versionen und Codenamen
- Debian 1.1 - 'Buzz' - 1996
- Debian 1.2 - 'Rex' - 1996
- Debian 1.3 - 'Bo' - 1997
- Debian 2.0 - 'Hamm' - 1998
- Debian 2.1 - 'Slink' - 1999
- Debian 2.2 - 'Potato' - 2000
- Debian 3.0 - 'woody' - 2002
- Debian 3.1 - 'Sarge' - 2005
- Debian 4.0 - 'Etch' - 2007
- Debian 5.0 - 'Lenny' - 2008
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